Beutebehälter und Lose Beute | Flucht aus Tarkov Karte
Nutze Behälter als erkennbare Wegpunkte, behandle Lose Beute als mögliche Funde und lege früh fest, wann du die Route abbrichst.
Eine brauchbare Beuteroute hat drei Budgets: Weg, Zugang und Rückkehr. Verteile diese Budgets, bevor du Fundmarker öffnest. Die Karten führen 6.076 feste Beutebehälter und 1.099 mögliche Stellen für Lose Beute. Keine dieser Zahlen beschreibt den Inhalt deines aktuellen Raids.
Feste Behälter sind physische Objekte an wiedererkennbaren Positionen. Lose Fundstellen markieren mögliche Gegenstandspools auf Ablagen, Böden oder anderen Flächen. Ein Behälter kann bereits durchsucht sein. An einem losen Fundpunkt kann ein anderer Gegenstand oder gar nichts liegen.
Wegbudget: Wie viele Richtungswechsel kannst du sicher wiederholen?
Beginne bei einem im Raid zugewiesenen Exit und arbeite bis zu einem klaren Kartenabschnitt zurück. Wähle wenige feste Behälter, deren Raum oder Gelände du wiedererkennst. Die größte Symbolgruppe ist für einen neuen Weg meist zu unübersichtlich.
Auf Eisbrecher mit beiden Beutekategorien muss jeder Deckwechsel in das Wegbudget. Ein Marker im gleichen Schiffsausschnitt kann mehrere Treppen entfernt liegen. In Wald zählen dagegen sichere Geländelinien und der Rückweg zu einer Straße oder einem Ufer. Der Abstand auf dem Bildschirm ist in beiden Fällen nur ein grober Hinweis.
Ein Wegpunkt bleibt im Plan, wenn du ihn von einem erkannten Eingang aus finden und danach zum selben Orientierungspunkt zurückkehren kannst. Fehlt diese Rückkehr, kostet der Punkt mehr Wegbudget, als sein Pin vermuten lässt.
Zugangsbudget: Was muss vor dem Fund funktionieren?
Prüfe Türen, Schlüssel, Steuerungen und Höhenwechsel getrennt. Ein dicht gefüllter Raum kann hinter Verschlossene Türen liegen oder eine Interaktion unter Raid-Steuerungen verlangen. Die Karte zeigt feste Beziehungen und Positionen, aber keinen aktuellen Stromzustand, Schlüsselbesitz oder offenen Zugang.
| Markertyp | Wofür er im Plan taugt | Was du im Raid prüfen musst |
|---|---|---|
| Beutebehälter | fester Raum- oder Geländepunkt | geöffnet, bereits durchsucht, erreichbar |
| Lose Beute | mögliche Ablage entlang des Wegs | Gegenstand vorhanden, Bereich zugänglich |
| Verschlossene Türen | bestätigte Schloss- und Schlüsselbeziehung | passender Schlüssel und tatsächlicher Türzustand |
| Raid-Steuerungen | Ort einer notwendigen Interaktion | aktueller Zustand und Rückmeldung im Spiel |
Auf Küstenlinie kannst du Beute und Schlüsseltüren in einem gewählten Gebäudeteil prüfen. Öffne nie alle Sanatoriumsetagen nur wegen einer hohen Markerdichte. Suche den Raum, übernimm seine Ansicht und plane die Treppe zurück.
Rückkehrbudget: Wann endet der Abstecher?
Setze vor dem ersten Innenraum einen Wendepunkt. Dort gehst du spätestens zurück zur Extraktionsroute, wenn Restzeit, Gesundheit, freier Platz oder beobachtete Gefahr nicht mehr passen. Diese Werte kommen aus dem laufenden Raid. Die Karte kann sie nicht bewerten.
Ein guter Wendepunkt liegt an einer Tür, Treppe, Kreuzung oder markanten Geländeform, die auch ohne Beutemarker erkennbar bleibt. Wenn ein Fund nur über eine zweite Engstelle erreichbar ist, bekommt er einen eigenen Wendepunkt. Andernfalls wird er aus dieser Route gestrichen.
Geöffnete Türen, leere Ablagen und Geräusche sind neue Informationen. Sie dürfen den Plan sofort verkürzen. Eine vorab gezeichnete Linie ist keine Verpflichtung.
Ebenenkonto für gestapelte Karten
Auf Karten mit mehreren Ansichten wie Autobahnkreuz, Das Labor, Ground Zero und Reserve können sich Fundmarker überlagern. Das gilt ebenso für die Decks von Eisbrecher. Wähle den Marker, lies seine Ebene und suche eine eingetragene Verbindung. Nach der Treppe muss die Raumform zum neuen Plan passen.
Öffne auf Ground Zero zunächst Verbindungen neben Behältern. Der Beutepin bestimmt keinen Durchgang durch die nächste Decke. Auf Straßen von Tarkov bleiben die Marker in einer Ansicht, doch Mauern, Höfe und getrennte Eingänge können den Zugang trotzdem verlängern.
Zwei verschiedene Aufgaben für die Marker
Verwende Beutebehälter zum Lernen einer wiederholbaren Raumfolge. Ein Behälter an einer markanten Wand oder einem eindeutigen Eingang hilft bei der Orientierung, unabhängig vom Inhalt. Schalte Lose Beute erst hinzu, wenn diese Folge sitzt. Prüfe dann nur Ablagen, die ohne neuen Richtungswechsel erreichbar sind.
Markiere einen Punkt als gefunden, nachdem du den realen Ort kontrolliert hast. Diese Fortschrittsangabe unterstützt deine eigene Übersicht. Sie meldet keinen dauerhaften Beutezustand und sagt nichts darüber, was in einem späteren Raid erscheint.
Abrechnung vor der Extraktion
Entferne alle Fundmarker und wähle den bestätigten Exit erneut. Gehe Wegbudget, Zugangsbudget und Rückkehrbudget rückwärts durch. Wenn der Rückweg eine unbestätigte Tür, einen nicht geprüften Schalter oder eine unbekannte Etage enthält, ist er noch nicht fertig.
Im Team benennt ihr feste Sammelpunkte und verteilt Räume so, dass nicht alle dieselbe Ablage prüfen. Nach jedem Gebäudeteil wird die Extraktionsrichtung erneut bestätigt. Damit bleibt die Route auch dann verständlich, wenn lose Funde fehlen oder ein Raum bereits geleert wurde.
Die letzte Budgetabrechnung
Ein Fundpunkt braucht eine weitere Engstelle. Bleibt er auf der Liste?
Nur mit eigenem Rückkehrpunkt und ausreichendem Wegbudget. Fehlt beides, endet die Route vor dieser Engstelle.
Ein loser Fund ist leer. War die Position falsch?
Nicht zwangsläufig. Lose Beute beschreibt eine mögliche Stelle. Verwende Raumform oder einen festen Behälter, um die Position zu prüfen.












